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B2C-Kundennutzungsbedingungen für die RightSlot-Storefronts

Version: 1.0
Gültig ab: 24. Juli 2026

Status: PROD / Go-Live

Vertragssprache: Deutsch


1. Betreiber und Geltungsbereich

1.1 Betreiber der RightSlot-Plattform

Betreiber der Softwareplattform „RightSlot“ ist:

AutoFlow Robotics s.r.o.
Rohanské nábřeží 657/7

186 00 Praha 8

Tschechische Republik

Eingetragen beim Městský soud v Praze (Stadtgericht Prag), Obchodní rejstřík, oddíl C, vložka 442964
IČO: 245 96 973

E-Mail: info@autoflowrobotics.com

Nachfolgend „RightSlot“ oder „Plattformbetreiber“.

1.2 Geltungsbereich

Diese Kundennutzungsbedingungen gelten für natürliche Personen, die eine von RightSlot bereitgestellte öffentliche Anbieter-Storefront besuchen oder darüber eine Dienstleistung buchen.

Die Nutzer werden nachfolgend „Endkunde“ oder „Kunde“ genannt.

1.3 Verbraucher

Diese Bedingungen richten sich insbesondere an Verbraucher, die die Plattform zu Zwecken nutzen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Nutzt eine Person die Storefront für geschäftliche Zwecke, gelten diese Bedingungen entsprechend, soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde und keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften anwendbar sind.


2. Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Bedingungen bezeichnet:

  • Anbieter den lokalen Dienstleister, der seine Leistungen über eine RightSlot-Storefront präsentiert und gegenüber dem Endkunden erbringt;
  • Storefront die von RightSlot technisch bereitgestellte öffentliche Seite eines bestimmten Anbieters;
  • Anbieterleistung die vom Anbieter angebotene lokale Dienstleistung;
  • Buchungsanfrage die vom Endkunden über die Storefront übermittelte Erklärung, einen bestimmten Termin zu den angezeigten Bedingungen buchen zu wollen;
  • vorläufige Reservierung die zeitlich begrenzte technische Blockierung eines Termins während eines noch nicht abgeschlossenen Buchungsvorgangs;
  • Buchungsbestätigung die ausdrückliche elektronische Mitteilung, dass die Buchung bestätigt wurde;
  • Anbieterbedingungen die vom jeweiligen Anbieter bereitgestellten Buchungs-, Stornierungs-, No-Show-, Widerrufs- oder sonstigen Vertragsbedingungen;
  • Zahlungsdienstleister insbesondere Stripe beziehungsweise die jeweils zuständige Stripe-Gesellschaft;
  • Buchungszugang einen sicheren, individuellen Link oder eine vergleichbare technische Funktion, über die der Endkunde seine Buchung einsehen oder zulässige Aktionen ausführen kann.

3. Zwei getrennte Vertragsverhältnisse

3.1 Plattformnutzungsvertrag mit RightSlot

Zwischen dem Endkunden und RightSlot kommt ein Vertrag über die technische Nutzung der Storefront und der von RightSlot bereitgestellten Buchungsfunktionen zustande.

RightSlot stellt insbesondere die technische Oberfläche für:

  • die Anzeige von Anbieterinformationen,
  • die Auswahl von Leistungen und Terminen,
  • die Übermittlung von Buchungsanfragen,
  • die E-Mail-Verifikation,
  • die technische Buchungs- und Statuskommunikation,
  • die Anbindung von Zahlungsdienstleistern sowie
  • den sicheren Zugriff auf Buchungsinformationen

bereit.

Soweit nicht ausdrücklich anders angezeigt, erhebt RightSlot vom Endkunden kein eigenes Entgelt für die Nutzung dieser Plattformfunktionen.

3.2 Dienstleistungsvertrag mit dem Anbieter

Der Vertrag über die gebuchte Anbieterleistung kommt ausschließlich zwischen dem Endkunden und dem in der Storefront bezeichneten Anbieter zustande.

RightSlot wird nicht:

  • Anbieter oder Erbringer der lokalen Dienstleistung,
  • Vertragspartner des Dienstleistungsvertrags,
  • Erfüllungsschuldner der Anbieterleistung,
  • Arbeitgeber, Vertreter oder Erfüllungsgehilfe des Anbieters bei der Leistungserbringung,
  • Zahlungsempfänger der Anbieterleistung oder
  • Garant für Qualität, Sicherheit, Pünktlichkeit oder Erfolg der Anbieterleistung.

3.3 Abgrenzung der Bedingungen

Diese Kundennutzungsbedingungen regeln die Nutzung der RightSlot-Plattform.

Für den Dienstleistungsvertrag zwischen Anbieter und Endkunde gelten zusätzlich:

  • die in der Storefront angezeigten Leistungs- und Preisinformationen,
  • die Anbieterkennzeichnung,
  • die Buchungs- und Stornierungsbedingungen des Anbieters,
  • gegebenenfalls die AGB des Anbieters,
  • die anwendbaren gesetzlichen Verbraucherinformationen,
  • die für die konkrete Leistung geltenden zwingenden gesetzlichen Vorschriften.

Bei Widersprüchen regeln diese Kundennutzungsbedingungen ausschließlich das Verhältnis zwischen RightSlot und dem Endkunden. Die Anbieterbedingungen regeln ausschließlich das Verhältnis zwischen Anbieter und Endkunde.

Zwingende gesetzliche Rechte des Endkunden bleiben unberührt.


4. Informationen zum Anbieter und zur Anbieterleistung

4.1 Anbieteridentität

Vor Abgabe einer Buchungsanfrage wird dem Endkunden angezeigt, welcher Anbieter die Dienstleistung anbietet. Die Storefront soll insbesondere die verfügbaren Unternehmens-, Kontakt-, Register-, Berufs- und sonstigen Pflichtinformationen des Anbieters enthalten.

4.2 Verantwortung für Anbieterinformationen

Der Anbieter ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Rechtmäßigkeit seiner Angaben, Leistungen, Preise, Bilder, Verfügbarkeiten und rechtlichen Informationen verantwortlich.

RightSlot stellt die technischen Eingabe- und Darstellungsfunktionen bereit und kann gesetzlich oder risikobasiert erforderliche Anbieterprüfungen durchführen. Eine Freischaltung oder Prüfung durch RightSlot stellt jedoch keine behördliche Zulassung, Qualitätszertifizierung oder Garantie für die Anbieterleistung dar.

4.3 Leistungsbeschreibung und Preise

Maßgeblich sind die unmittelbar vor Abgabe der Buchungsanfrage angezeigten Angaben zu:

  • Anbieter,
  • Art und Umfang der Leistung,
  • Termin,
  • Dauer,
  • Ort beziehungsweise Leistungsform,
  • Gesamtpreis,
  • Währung,
  • Zahlungsart,
  • Stornierungs- und No-Show-Bedingungen,
  • sonstigen wesentlichen Buchungsvoraussetzungen.

Der Anbieter ist für korrekte Preis-, Steuer- und Leistungsinformationen verantwortlich.

4.4 Fragen zur Anbieterleistung

Fachliche Fragen zur Leistung, Eignung, Vorbereitung, Durchführung, Barrierefreiheit, Sicherheit oder zu individuellen Voraussetzungen sind unmittelbar mit dem Anbieter zu klären.

RightSlot erteilt keine medizinische, handwerkliche, rechtliche, steuerliche oder sonstige fachliche Beratung zur Anbieterleistung.


5. Voraussetzungen der Plattformnutzung

5.1 Geschäftsfähigkeit

Der Endkunde muss rechtlich in der Lage sein, die betreffende Buchung vorzunehmen.

Minderjährige dürfen eine Buchung nur vornehmen, wenn:

  • sie nach dem anwendbaren Recht hierzu wirksam berechtigt sind,
  • eine erforderliche Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertretung vorliegt und
  • der Anbieter die Buchung durch Minderjährige zulässt.

5.2 Richtige Kontaktdaten

Der Endkunde muss vollständige und richtige Buchungs- und Kontaktdaten angeben. Insbesondere muss eine erreichbare E-Mail-Adresse verwendet werden, weil die E-Mail-Verifikation und wesentliche Buchungsmitteilungen darüber erfolgen.

5.3 Buchung für eine andere Person

Bucht der Endkunde für eine andere Person, bestätigt er, hierzu berechtigt zu sein und die betroffene Person über die für die Buchung erforderliche Datenverarbeitung sowie die maßgeblichen Buchungsbedingungen zu informieren.

Die Nutzung fremder Identitäten oder Kontaktdaten ohne Berechtigung ist untersagt.


6. Technische Schritte des Buchungsprozesses

Der Buchungsprozess umfasst abhängig von der Konfiguration des Anbieters und der gewählten Zahlungsart insbesondere folgende Schritte:

  1. Auswahl des Anbieters und der gewünschten Leistung;
  2. Auswahl eines verfügbaren Datums und Termins;
  3. Auswahl einer gegebenenfalls verfügbaren Leistungsvariante;
  4. Eingabe der erforderlichen Kontaktdaten;
  5. Prüfung der Buchungsübersicht;
  6. Kenntnisnahme beziehungsweise Annahme der angezeigten Vertragsdokumente;
  7. Absenden der Buchungsanfrage über die abschließende Schaltfläche;
  8. Verifikation der E-Mail-Adresse innerhalb der angezeigten Frist;
  9. bei Online-Zahlung: Abschluss des Zahlungsprozesses beim Zahlungsdienstleister;
  10. Versand einer ausdrücklichen Buchungsbestätigung oder einer anderen Statusmitteilung.

Einzelne Schritte können je nach Zahlungsart, Anbieter und Leistungsmodell abweichen. Der konkrete Ablauf wird während des Buchungsvorgangs angezeigt.


7. Prüfung und Korrektur von Eingaben

Vor dem Absenden der Buchungsanfrage erhält der Endkunde eine Zusammenfassung der wesentlichen Buchungsdaten.

Der Endkunde kann Eingabefehler vor dem Absenden über die vorgesehenen Navigations-, Zurück- und Bearbeitungsfunktionen korrigieren.

Der Endkunde ist verpflichtet, insbesondere folgende Angaben zu prüfen:

  • Anbieter und Leistung,
  • Leistungsvariante,
  • Datum und Uhrzeit,
  • Dauer und Ort,
  • Preis und Zahlungsart,
  • Name und E-Mail-Adresse,
  • Stornierungs- und No-Show-Regeln,
  • gegebenenfalls erforderliche Zusatzangaben.

Nach dem Absenden sind Änderungen nur möglich, soweit der Anbieter oder die Plattform eine Umbuchungs- oder Änderungsfunktion bereitstellt.


8. Buchungsanfrage, Reservierung und Vertragsschluss

8.1 Darstellung in der Storefront

Die Darstellung einer Leistung und eines verfügbaren Termins in der Storefront stellt grundsätzlich eine Aufforderung an den Endkunden dar, eine Buchungsanfrage abzugeben. Sie ist noch keine Garantie, dass ein Vertrag bereits durch die Auswahl des Termins zustande kommt.

8.2 Abgabe der Buchungsanfrage

Mit Betätigung der abschließenden Buchungsschaltfläche übermittelt der Endkunde eine verbindliche Buchungsanfrage zu den in der Buchungsübersicht angezeigten Bedingungen.

Ist die Buchung unmittelbar mit einer Zahlungspflicht verbunden, wird eine Schaltfläche verwendet, die eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweist.

8.3 Vorläufige Reservierung

RightSlot kann den ausgewählten Termin während des Buchungs- und Verifikationsvorgangs vorläufig blockieren.

Eine vorläufige Reservierung:

  • ist zeitlich begrenzt,
  • kann eine noch ausstehende E-Mail-Verifikation oder Zahlung voraussetzen,
  • ist noch keine Buchungsbestätigung,
  • begründet für sich allein keinen Anspruch auf die Anbieterleistung.

8.4 E-Mail-Verifikation

Soweit im Buchungsprozess vorgesehen, muss der Endkunde seine E-Mail-Adresse innerhalb der mitgeteilten Frist über den zugesandten Verifikationslink bestätigen.

Die Verifikation dient insbesondere dazu:

  • die Erreichbarkeit der angegebenen E-Mail-Adresse zu prüfen,
  • unberechtigte Buchungen zu reduzieren,
  • den sicheren Buchungszugang bereitzustellen,
  • den Buchungsvorgang fortzusetzen.

8.5 Vertragsschluss über die Anbieterleistung

Der Dienstleistungsvertrag zwischen Endkunde und Anbieter kommt zustande, sobald RightSlot im Namen des Anbieters eine Mitteilung mit dem eindeutigen Status „Buchung bestätigt“ oder einer sprachlich gleichwertigen ausdrücklichen Bestätigung versendet beziehungsweise im sicheren Buchungszugang bereitstellt.

Voraussetzungen können insbesondere sein:

  • erfolgreiche E-Mail-Verifikation,
  • weiterhin bestehende Verfügbarkeit des Termins,
  • bei Online-Zahlung die bestätigte Zahlungsinformation des Zahlungsdienstleisters,
  • Erfüllung der vom Anbieter angezeigten Buchungsvoraussetzungen.

8.6 Keine Buchungsbestätigung

Insbesondere folgende Mitteilungen stellen noch keine Buchungsbestätigung dar:

  • „E-Mail-Adresse bestätigen“,
  • „Buchungsanfrage eingegangen“,
  • „Termin vorläufig reserviert“,
  • „Zahlung wird verarbeitet“,
  • die Weiterleitung zum Zahlungsdienstleister,
  • eine bloße Eingangs- oder Statusbestätigung.

8.7 Ablauf oder Fehlschlag

Wird eine erforderliche Verifikation oder Zahlung nicht innerhalb der vorgesehenen Frist abgeschlossen, kann:

  • die vorläufige Reservierung automatisch ablaufen,
  • der Termin wieder freigegeben werden,
  • die Buchungsanfrage ohne Vertragsschluss beendet werden.

Hierüber kann der Endkunde elektronisch informiert werden.

8.8 Technische Doppel- oder Konfliktbuchungen

Sollte ein Termin aufgrund eines technischen Fehlers, einer zeitgleichen Buchung oder einer nachträglichen Unverfügbarkeit nicht bestätigt werden können, entsteht kein Anspruch gegen RightSlot auf Erbringung der Anbieterleistung.

Bereits veranlasste Zahlungen sind nach den anwendbaren Zahlungs- und Erstattungsregeln zu behandeln.


9. Buchungsbestätigung und Vertragsdokumentation

9.1 Elektronische Bestätigung

Nach erfolgreichem Abschluss erhält der Endkunde eine elektronische Buchungsbestätigung. Diese enthält beziehungsweise identifiziert insbesondere:

  • Anbieter,
  • gebuchte Leistung,
  • Datum und Uhrzeit,
  • Preis und Zahlungsart,
  • Buchungsstatus,
  • Buchungsreferenz,
  • gegebenenfalls Stornierungs- oder Zugriffslink.

9.2 Dokumentversionen

RightSlot kann dokumentieren, welche Versionen der folgenden Unterlagen beim Buchungsvorgang bereitgestellt wurden:

  • RightSlot-Kundennutzungsbedingungen,
  • Anbieterbedingungen,
  • Stornierungs- und No-Show-Regeln,
  • Datenschutzerklärung beziehungsweise Datenschutzhinweise,
  • gegebenenfalls Widerrufsinformationen.

Die Datenschutzerklärung wird zur Kenntnis genommen und nicht als vertragliche Einwilligung „akzeptiert“.

9.3 Speicherung durch den Endkunden

Der Endkunde kann die angezeigten Bedingungen vor Abschluss speichern oder ausdrucken. Die Buchungsbestätigung sollte aufbewahrt werden.

Ein Anspruch auf dauerhafte öffentliche Verfügbarkeit jeder früheren Dokumentversion besteht nicht, soweit zwingendes Recht nichts anderes verlangt.


10. Zahlungsarten

Je nach Anbieter und Leistung können insbesondere folgende Zahlungsarten verfügbar sein:

  • Online-Zahlung,
  • Zahlung vor Ort,
  • Anzahlung,
  • Rechnung oder Überweisung,
  • sonstige vom Anbieter angebotene Zahlungsarten.

Nicht jeder Anbieter und nicht jede Leistung unterstützt sämtliche Zahlungsarten.

Die ausgewählte Zahlungsart und der angezeigte Gesamtpreis werden vor Abgabe der Buchungsanfrage dargestellt.


11. Online-Zahlungen über Stripe

11.1 Zahlungsdienstleister

Online-Zahlungen werden über Stripe beziehungsweise die jeweils zuständige Stripe-Gesellschaft abgewickelt.

Für den Zahlungsprozess gelten zusätzlich die rechtlichen und technischen Bedingungen des Zahlungsdienstleisters.

11.2 Zahlungsempfänger

Der Anbieter ist der wirtschaftliche Leistungserbringer und Zahlungsempfänger der Anbieterleistung.

Soweit technisch und nach den Regeln des Zahlungsdienstleisters vorgesehen, wird die Zahlung dem verbundenen Stripe-Konto des Anbieters zugeordnet.

11.3 Rolle von RightSlot

RightSlot:

  • nimmt die Endkundenzahlung nicht auf einem eigenen Bankkonto entgegen,
  • verwahrt keine Kundengelder,
  • betreibt kein E-Geld-Konto,
  • handelt nicht als Treuhänder oder Escrow-Anbieter,
  • ist nicht Merchant of Record der Anbieterleistung.

11.4 Zahlungsstatus

RightSlot aktualisiert den technischen Zahlungsstatus auf Grundlage der vom Zahlungsdienstleister übermittelten und serverseitig verifizierten Informationen.

Eine Browserweiterleitung, ein Screenshot, eine Endkundenanzeige oder eine unbestätigte clientseitige Mitteilung allein gilt nicht als verbindlicher Nachweis des Zahlungseingangs.

11.5 Fehlgeschlagene oder abgebrochene Zahlung

Wird eine erforderliche Online-Zahlung abgebrochen, abgelehnt oder nicht rechtzeitig bestätigt, kann die Buchung unbestätigt bleiben und die vorläufige Reservierung ablaufen.

Der Zahlungsdienstleister oder die kartenausgebende Stelle kann vorübergehende Autorisierungen oder Reservierungen nach eigenen Regeln aufheben.


12. Zahlung vor Ort, Rechnung und externe Zahlungen

Bei Zahlung vor Ort, Rechnung, Überweisung oder einer sonstigen außerhalb des Online-Checkouts abgewickelten Zahlungsart stellt RightSlot grundsätzlich nur die technische Buchungs- und Statusfunktion bereit.

RightSlot:

  • zieht die Forderung des Anbieters nicht ein,
  • garantiert nicht die Zahlungsfähigkeit des Endkunden,
  • bestätigt nicht die tatsächliche Übergabe von Bargeld,
  • übernimmt keine Rechnungsprüfung,
  • ist nicht für Mahnung oder Forderungsbeitreibung verantwortlich.

Der Anbieter ist für Rechnung, Zahlungsannahme, Quittung, Steuern und Inkasso verantwortlich.


13. Stornierung durch den Endkunden

13.1 Technische Stornierungsfunktion

Soweit für die Buchung verfügbar, kann der Endkunde die Buchung über den sicheren Buchungszugang oder eine andere bereitgestellte Funktion stornieren.

Eine Stornierung ist wirksam, sobald der Buchungsstatus entsprechend aktualisiert und die Stornierung elektronisch bestätigt wurde.

13.2 Anbieterregeln

Für die wirtschaftlichen Folgen der Stornierung gelten:

  • die vor der Buchung angezeigten Stornierungsbedingungen des Anbieters,
  • gegebenenfalls No-Show-Regeln,
  • zwingende gesetzliche Rechte des Endkunden.

13.3 Keine automatische Rückerstattung

Die technische Stornierung einer Buchung führt nicht automatisch zu einer Rückerstattung.

Ob und in welcher Höhe ein Erstattungsanspruch besteht, richtet sich insbesondere nach:

  • zwingendem Verbraucherrecht,
  • einem wirksam ausgeübten Widerrufsrecht,
  • den Anbieterbedingungen,
  • dem Zeitpunkt und Grund der Stornierung,
  • der bereits erbrachten Leistung,
  • dem verwendeten Zahlungsweg.

13.4 Kontakt zum Anbieter

Fragen zur Stornierungsgebühr, Kulanz, Umbuchung oder Rückerstattung sind grundsätzlich an den Anbieter zu richten.

RightSlot kann technische Funktionen bereitstellen oder eine vom Anbieter veranlasste Erstattung technisch unterstützen, entscheidet aber grundsätzlich nicht über den materiellen Anspruch aus dem Dienstleistungsvertrag.


14. Umbuchung und Änderung

Eine Umbuchung oder Änderung ist nur möglich, wenn der Anbieter oder RightSlot hierfür eine entsprechende Funktion bereitstellt oder der Anbieter der Änderung zustimmt.

Eine bloße Änderungsanfrage bewirkt noch keine Umbuchung.

Die Umbuchung ist erst wirksam, wenn der neue Termin beziehungsweise die geänderte Buchung ausdrücklich bestätigt wurde.

Preisänderungen, neue Stornierungsfristen oder sonstige Folgen einer Umbuchung werden vor der Bestätigung angezeigt oder durch den Anbieter mitgeteilt.


15. Stornierung oder Änderung durch den Anbieter

Der Anbieter kann eine Buchung stornieren oder ändern, wenn die Leistung nicht wie vereinbart erbracht werden kann, insbesondere wegen:

  • Krankheit oder Ausfall der ausführenden Person,
  • technischer oder betrieblicher Störungen,
  • höherer Gewalt,
  • fehlender notwendiger Voraussetzungen,
  • Sicherheits- oder Rechtsgründen.

Ansprüche wegen der Anbieterleistung, insbesondere auf Ersatztermin, Rückzahlung, Schadensersatz oder sonstige Abhilfe, richten sich grundsätzlich gegen den Anbieter.

RightSlot kann die Statusmitteilung technisch übermitteln und eine technisch mögliche Erstattung unterstützen. Zwingende Ansprüche gegen RightSlot wegen eigener Pflichtverletzungen bleiben unberührt.


16. No-Show und verspätetes Erscheinen

Erscheint der Endkunde nicht oder verspätet zum Termin, gelten die vor der Buchung angezeigten Regeln des Anbieters, soweit diese wirksam vereinbart wurden und mit zwingendem Recht vereinbar sind.

Der Anbieter kann insbesondere vorsehen, dass:

  • der Termin nach einer bestimmten Wartezeit verfällt,
  • die Leistung verkürzt wird,
  • eine angemessene No-Show- oder Ausfallgebühr anfällt,
  • eine Anzahlung oder Vorauszahlung ganz oder teilweise einbehalten wird.

Gesetzliche Einwendungen, ersparte Aufwendungen des Anbieters und zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.


17. Rückerstattungen, Chargebacks und Zahlungsstreitigkeiten

17.1 Rückerstattungsansprüche

Ansprüche auf Rückerstattung des für die Anbieterleistung gezahlten Betrags sind grundsätzlich gegenüber dem Anbieter geltend zu machen.

Der Anbieter entscheidet im Rahmen des anwendbaren Rechts und seiner wirksam einbezogenen Bedingungen über die Erstattung.

17.2 Technische Erstattung

RightSlot kann dem Anbieter technische Funktionen zur Einleitung einer Rückerstattung bereitstellen oder eine dokumentierte Anweisung des Anbieters technisch ausführen.

RightSlot schuldet keine Erstattung aus eigenen Mitteln, soweit RightSlot nicht selbst Zahlungsempfänger oder aus eigenem Rechtsgrund zur Zahlung verpflichtet ist.

17.3 Zahlungsdienstleister und Banken

Verfahren und Entscheidungen von Stripe, Banken, Kartennetzwerken oder sonstigen Zahlungsdienstleistern bleiben unberührt.

Ein Chargeback oder eine Zahlungsanfechtung kann nach deren eigenen Regeln geprüft und entschieden werden. Die Einleitung eines solchen Verfahrens ersetzt nicht automatisch die Klärung der zugrunde liegenden Ansprüche aus dem Dienstleistungsvertrag.


18. Gesetzliches Widerrufsrecht

18.1 Maßgebliches Recht

Ob dem Endkunden ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, richtet sich nach:

  • der konkreten Anbieterleistung,
  • der Art und dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses,
  • dem Land und der Niederlassung des Anbieters,
  • dem gewöhnlichen Aufenthalt des Endkunden,
  • dem auf den Dienstleistungsvertrag anwendbaren zwingenden Verbraucherrecht.

18.2 Informationen des Anbieters

Der Anbieter ist dafür verantwortlich, dem Endkunden vor Vertragsschluss eine rechtlich zutreffende Widerrufsbelehrung oder eine Information über das Nichtbestehen beziehungsweise den Ausschluss eines Widerrufsrechts bereitzustellen, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.

RightSlot kann hierfür technische Eingabe-, Anzeige- und Dokumentationsfunktionen bereitstellen. Dies ersetzt keine rechtliche Prüfung durch den Anbieter.

18.3 Keine pauschale Ausnahme für alle termingebundenen Leistungen

Allein die Vereinbarung eines bestimmten Termins führt nicht bei jeder Dienstleistung automatisch zum Ausschluss des Widerrufsrechts.

Gesetzliche Ausnahmen können insbesondere für bestimmte termingebundene Dienstleistungen wie Beherbergung, Beförderung, Kraftfahrzeugvermietung, Lieferung von Speisen und Getränken oder Freizeitbetätigungen gelten, wenn die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Ob eine konkrete Beauty-, Wellness-, Handwerks-, Reinigungs-, Bildungs-, Beratungs-, Fitness- oder sonstige Leistung unter eine Ausnahme fällt, muss anhand des Einzelfalls und des anwendbaren Rechts beurteilt werden.

18.4 Beginn innerhalb der Widerrufsfrist

Soll eine Dienstleistung vor Ablauf einer bestehenden Widerrufsfrist beginnen, kann der Anbieter eine ausdrückliche Erklärung des Endkunden verlangen, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen werden soll.

Bei vollständiger Vertragserfüllung kann ein Widerrufsrecht nur unter den jeweils anwendbaren gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen. Hierzu kann insbesondere erforderlich sein, dass der Endkunde:

  • ausdrücklich dem vorzeitigen Beginn zugestimmt oder ihn verlangt hat und
  • bestätigt hat, von einem möglichen Verlust des Widerrufsrechts bei vollständiger Leistungserbringung Kenntnis zu haben.

18.5 Ausübung

Ein Widerruf des Dienstleistungsvertrags ist grundsätzlich gegenüber dem Anbieter zu erklären.

Wird eine Widerrufserklärung irrtümlich an RightSlot gerichtet, kann RightSlot sie an den zuständigen Anbieter weiterleiten, ohne dadurch selbst Vertragspartner der Anbieterleistung zu werden.

18.6 Abgrenzung zur Stornierung

Widerruf und vertragliche Stornierung sind unterschiedliche Rechtsinstrumente.

Eine Stornierung über die Plattform gilt nicht automatisch als Widerruf, sofern der Endkunde nicht eindeutig erklärt, ein gesetzliches Widerrufsrecht ausüben zu wollen.

Zwingende gesetzliche Rechte bleiben von den Stornierungs- und No-Show-Regeln des Anbieters unberührt.


19. Pflichten des Endkunden bei der Anbieterleistung

Der Endkunde ist verpflichtet:

  • vereinbarte Termine und Mitwirkungspflichten einzuhalten,
  • rechtzeitig am vereinbarten Ort beziehungsweise im vereinbarten Kommunikationskanal zu erscheinen,
  • berechtigte Sicherheits- und Hausregeln des Anbieters zu beachten,
  • erforderliche und zulässige Informationen richtig bereitzustellen,
  • den vereinbarten Preis nach den angezeigten Bedingungen zu zahlen,
  • die Anbieterleistung nicht missbräuchlich oder rechtswidrig in Anspruch zu nehmen.

Der Endkunde muss den Anbieter rechtzeitig informieren, wenn er einen Termin nicht wahrnehmen kann.


20. Keine Gesundheitsdaten oder sonstigen besonders geschützten Daten

20.1 Verbot der Eingabe

RightSlot ist nicht für die planmäßige Erfassung oder Speicherung besonderer Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO ausgelegt.

Der Endkunde darf insbesondere keine folgenden Informationen in Freitext-, Notiz-, Nachrichten- oder sonstige Eingabefelder der Plattform eintragen:

  • Diagnosen,
  • Gesundheits- oder Behandlungsdaten,
  • medizinische Befunde,
  • genetische Daten,
  • biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung,
  • Angaben zur ethnischen Herkunft,
  • politische Meinungen,
  • religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen,
  • Gewerkschaftszugehörigkeit,
  • Informationen zum Sexualleben oder zur sexuellen Orientierung.

20.2 Erforderliche fachliche Informationen

Benötigt der Anbieter für die rechtmäßige und sichere Leistungserbringung bestimmte fachliche oder gesundheitsbezogene Informationen, muss der Endkunde diese außerhalb von RightSlot über einen hierfür geeigneten und vom Anbieter benannten Kommunikationsweg übermitteln.

20.3 Maßnahmen

Werden solche Daten dennoch in RightSlot eingegeben, können RightSlot und der Anbieter den Zugriff beschränken, die Daten isolieren oder löschen, soweit dies rechtlich erforderlich und zulässig ist.


21. Zulässige Nutzung und Verbote

Der Endkunde darf die Plattform nur rechtmäßig und bestimmungsgemäß nutzen.

Untersagt sind insbesondere:

  • Buchungen unter falscher Identität,
  • missbräuchliche Serien-, Test- oder Blockierungsbuchungen,
  • automatisierte Buchungen ohne Zustimmung von RightSlot,
  • Betrug, Zahlungsmanipulation oder missbräuchliche Chargebacks,
  • Phishing, Schadsoftware oder Angriffe auf die Plattform,
  • Umgehung von Sicherheits-, Verifikations- oder Zugriffsfunktionen,
  • unbefugter Zugriff auf fremde Buchungen oder Daten,
  • diskriminierende, bedrohendende oder rechtswidrige Kommunikation,
  • Eingabe rechtswidriger Inhalte,
  • Nutzung der Plattform zur Verletzung von Rechten Dritter.

RightSlot darf bei einem begründeten Missbrauchs- oder Sicherheitsverdacht Buchungszugänge, Sitzungen oder Funktionen vorübergehend beschränken.


22. Elektronische Kommunikation

22.1 Transaktionale Mitteilungen

Der Endkunde erklärt sich damit einverstanden, dass zur Durchführung der Buchung erforderliche Mitteilungen elektronisch versandt werden.

Hierzu gehören insbesondere:

  • E-Mail-Verifikation,
  • Eingangs- und Reservierungsmitteilungen,
  • Buchungsbestätigungen,
  • Zahlungsstatusmitteilungen,
  • Terminänderungen,
  • Erinnerungen,
  • Stornierungs- und Ablaufmitteilungen,
  • sichere Buchungszugänge,
  • sicherheits- und rechtsbezogene Nachrichten.

Diese transaktionalen Mitteilungen sind keine Marketingkommunikation.

22.2 Erreichbarkeit

Der Endkunde ist dafür verantwortlich:

  • eine richtige und erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben,
  • den Spam- oder Junk-Ordner zu prüfen,
  • den Buchungszugang vertraulich zu behandeln,
  • RightSlot oder den Anbieter über erkennbare Fehler unverzüglich zu informieren.

22.3 Kundenkommunikation des Anbieters

RightSlot kann technische Mitteilungen im Namen des Anbieters versenden. Fachliche Erklärungen, Leistungsinformationen und individuelle Entscheidungen des Anbieters bleiben dem Anbieter zuzurechnen.


23. Sicherer Buchungszugang

23.1 Zugangsschutz

Ein individueller Buchungs- oder Stornierungslink kann Zugriff auf personenbezogene Buchungsinformationen ermöglichen. Der Endkunde muss diesen Link vertraulich behandeln und darf ihn nur an berechtigte Personen weitergeben.

23.2 Missbrauch

Bei Verlust, unbefugter Weitergabe oder Verdacht auf Missbrauch soll der Endkunde RightSlot unverzüglich informieren.

RightSlot darf einen Buchungszugang aus Sicherheitsgründen sperren, ersetzen oder erneut verifizieren.

23.3 Begrenzte Gültigkeit

Buchungszugänge und einzelne Aktionslinks können zeitlich begrenzt sein. Nach Ablauf können bestimmte Aktionen nicht mehr verfügbar sein.


24. Verfügbarkeit und technische Einschränkungen

24.1 Best-Effort-Betrieb

RightSlot stellt die Plattform mit wirtschaftlich angemessener Sorgfalt bereit. Eine jederzeit unterbrechungs- oder fehlerfreie Verfügbarkeit wird nicht garantiert.

24.2 Wartung und Sicherheit

RightSlot darf die Plattform vorübergehend einschränken, wenn dies erforderlich ist für:

  • Wartung und Updates,
  • Fehlerbehebung,
  • Sicherheitsmaßnahmen,
  • Abwehr von Angriffen,
  • Umsetzung gesetzlicher oder behördlicher Anforderungen,
  • Schutz von Nutzern, Anbietern oder Dritten.

24.3 Drittanbieter und Netze

Funktionen können von externen Diensten abhängen, insbesondere von:

  • Internet- und Mobilfunknetzen,
  • E-Mail-Diensten,
  • Zahlungsdienstleistern,
  • Hosting- und Speicheranbietern,
  • Browsern und Endgeräten.

RightSlot kann Störungen außerhalb seines zumutbaren Einflussbereichs nicht verhindern.

24.4 Verfügbarkeit eines Termins

Die technische Anzeige eines Termins begründet bis zur Buchungsbestätigung keine Garantie seiner endgültigen Verfügbarkeit.


25. Beschwerden über die Anbieterleistung

Beschwerden über:

  • Qualität oder Umfang der Leistung,
  • Verspätung oder Nichterscheinen des Anbieters,
  • fachliche Fehler,
  • Preis und Rechnung,
  • Stornierungs- oder No-Show-Gebühren,
  • Erstattungen,
  • Gewährleistung oder Schadensersatz aus der Anbieterleistung

sind grundsätzlich unmittelbar an den Anbieter zu richten.

Die Kontaktdaten des Anbieters werden in der Storefront oder Buchungsbestätigung bereitgestellt.

RightSlot kann die technische Kommunikation unterstützen, ist aber nicht verpflichtet, den materiellen Streit zwischen Anbieter und Endkunde zu entscheiden.


26. Beschwerden über RightSlot

Beschwerden über eigene Leistungen oder Pflichten von RightSlot können gerichtet werden an:

AutoFlow Robotics s.r.o.
E-Mail: info@autoflowrobotics.com

Hierzu gehören insbesondere Beschwerden über:

  • technische Plattformfunktionen,
  • unbefugten Zugriff auf einen Buchungszugang,
  • fehlerhafte Statusdarstellung,
  • eigene Kommunikation von RightSlot,
  • Moderations- oder Sicherheitsmaßnahmen von RightSlot.

Datenschutzanfragen sind an data-protection@autoflowrobotics.com zu richten.


27. Meldung rechtswidriger Anbieterinhalte

RightSlot kann einen elektronischen Meldeweg bereitstellen, über den mutmaßlich rechtswidrige Inhalte einer Storefront gemeldet werden können.

Dies betrifft beispielsweise:

  • rechtsverletzende Bilder,
  • betrügerische Angebote,
  • unzulässige Leistungsinformationen,
  • fehlende oder falsche Anbieteridentität,
  • strafbare oder sonstige rechtswidrige Inhalte.

Eine Meldung soll den betreffenden Inhalt eindeutig bezeichnen und nachvollziehbar begründen.

RightSlot darf Meldungen prüfen, weitere Informationen anfordern und – soweit erforderlich – Inhalte beschränken, entfernen oder andere angemessene Maßnahmen ergreifen.

Soweit der Digital Services Act anwendbar ist, bleiben die dort vorgesehenen Begründungs-, Beschwerde- und Rechtsschutzmöglichkeiten unberührt.


28. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten wird in der jeweils gültigen Datenschutzerklärung für die Plattform RightSlot beschrieben.

Dabei gilt insbesondere:

  • Der Anbieter ist grundsätzlich Verantwortlicher für die fachliche Verarbeitung der Buchungsdaten zur Durchführung der Anbieterleistung.
  • RightSlot verarbeitet diese Daten insoweit als Auftragsverarbeiter für den Anbieter.
  • Für eigene Plattform-, Sicherheits-, Nachweis-, Analyse-, Zahlungsstatus-, Rechts- und Compliance-Zwecke kann AutoFlow Robotics s.r.o. eigenständiger Verantwortlicher sein.
  • Stripe und andere Zahlungsdienstleister können für ihre Zahlungs- und Compliance-Verarbeitung eigenständig verantwortlich sein.

Die Bereitstellung der Datenschutzerklärung und ihre dokumentierte Kenntnisnahme stellen keine datenschutzrechtliche Einwilligung dar, soweit nicht für einen gesonderten Verarbeitungsvorgang ausdrücklich eine Einwilligung eingeholt wird.


29. Rechte an der Plattform

Alle Rechte an der RightSlot-Plattform, insbesondere an:

  • Software,
  • Benutzeroberflächen,
  • Datenbankstrukturen,
  • Marken und Logos,
  • technischen Dokumentationen,
  • von RightSlot erstellten Texten und Designs

verbleiben bei RightSlot beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern.

Der Endkunde erhält ausschließlich das beschränkte Recht, die Storefront und Buchungsfunktionen für persönliche, rechtmäßige Buchungszwecke zu nutzen.

Eine Vervielfältigung, automatisierte Auswertung, technische Umgehung, kommerzielle Weiterverwendung oder Nachbildung der Plattform ist ohne vorherige Zustimmung von RightSlot unzulässig, soweit sie nicht zwingend gesetzlich erlaubt ist.


30. Haftung von RightSlot

30.1 Eigene Pflichten von RightSlot

RightSlot haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die RightSlot durch eine Verletzung eigener vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten verursacht.

30.2 Unbeschränkte Haftung

RightSlot haftet unbeschränkt:

  • bei Vorsatz,
  • bei grober Fahrlässigkeit,
  • für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
  • bei ausdrücklich übernommener Garantie,
  • nach zwingenden produkthaftungsrechtlichen Vorschriften,
  • in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

30.3 Leichte Fahrlässigkeit

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet RightSlot nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Nutzung der Plattform erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Endkunde regelmäßig vertrauen darf.

In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren und typischen unmittelbaren Schaden begrenzt.

30.4 Keine Haftung für Anbieterleistungen

RightSlot haftet nicht für:

  • Qualität, Sicherheit oder Eignung der Anbieterleistung,
  • fachliche Beratung des Anbieters,
  • Verspätung oder Nichterscheinen des Anbieters,
  • Mängel oder Schäden aus der Anbieterleistung,
  • Preis-, Steuer- oder Rechnungsangaben des Anbieters,
  • Erstattungs- und Stornierungsentscheidungen des Anbieters,
  • Anbieterinhalte, soweit RightSlot nicht aufgrund zwingenden Rechts verantwortlich ist.

30.5 Externe Systeme

RightSlot haftet nicht für Störungen, Entscheidungen oder Ausfälle externer Zahlungsdienstleister, Banken, Kartennetzwerke, Telekommunikationsnetze oder Endgeräte, soweit RightSlot diese nicht zu vertreten hat.

30.6 Zwingende Verbraucherrechte

Keine Bestimmung dieser Bedingungen schließt zwingende Verbraucherrechte oder eine gesetzlich nicht beschränkbare Haftung aus.


31. Höhere Gewalt

RightSlot haftet nicht für Verzögerungen oder Ausfälle, die durch Ereignisse außerhalb seines zumutbaren Einflussbereichs verursacht werden, insbesondere:

  • Naturkatastrophen,
  • Krieg, Terrorismus oder erhebliche Unruhen,
  • behördliche Maßnahmen,
  • Pandemien oder vergleichbare Notlagen,
  • großflächige Strom-, Telekommunikations- oder Internetausfälle,
  • schwerwiegende Cyberangriffe trotz angemessener Schutzmaßnahmen,
  • Ausfall kritischer externer Infrastruktur.

Zwingende gesetzliche Rechte des Endkunden bleiben unberührt.


32. Laufzeit des Plattformnutzungsvertrags

Der Plattformnutzungsvertrag für einen konkreten Buchungsvorgang beginnt mit der Nutzung der Storefront beziehungsweise der Buchungsfunktion und endet grundsätzlich, wenn:

  • der Buchungsvorgang ohne bestätigte Buchung beendet wird,
  • die Buchung einschließlich verfügbarer Nachbearbeitungsfunktionen abgeschlossen ist oder
  • der sichere Buchungszugang abläuft.

Bestimmungen, die ihrem Zweck nach fortgelten müssen, bleiben bestehen. Dies betrifft insbesondere Haftung, Datenschutz, Rechtsdurchsetzung und Schutzrechte.

Der Dienstleistungsvertrag mit dem Anbieter richtet sich hinsichtlich Laufzeit, Erfüllung und Beendigung nach den Anbieterbedingungen und dem anwendbaren Recht.


33. Änderungen dieser Kundennutzungsbedingungen

33.1 Änderungen für künftige Buchungen

RightSlot kann diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, insbesondere aufgrund:

  • gesetzlicher oder behördlicher Anforderungen,
  • Änderungen der Plattformfunktionen,
  • Sicherheitsanforderungen,
  • technischer Weiterentwicklung,
  • Klarstellungen oder redaktioneller Anpassungen.

Für eine Buchung gilt grundsätzlich die Version, die dem Endkunden beim Abschluss des jeweiligen Buchungsvorgangs bereitgestellt wurde.

33.2 Keine nachträgliche Verschlechterung

Eine spätere Änderung dieser Bedingungen verändert grundsätzlich nicht rückwirkend die bereits bestätigten wesentlichen Vertragsbedingungen einer bestehenden Buchung.

Zwingende gesetzliche Änderungen bleiben unberührt.

33.3 Wesentliche Änderungen bei fortlaufender Nutzung

Soweit RightSlot künftig ein fortlaufendes Endkundenkonto oder dauerhafte Plattformfunktionen bereitstellt, werden wesentliche Änderungen mit angemessenem Vorlauf mitgeteilt. Gesetzliche Informations- und Kündigungsrechte bleiben unberührt.


34. Anwendbares Recht

Für den Plattformnutzungsvertrag zwischen dem Endkunden und RightSlot gilt das Recht der Tschechischen Republik.

Diese Rechtswahl führt nicht dazu, dass einem Verbraucher der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, sofern und soweit dieser Schutz nach den anwendbaren kollisionsrechtlichen Vorschriften gilt.

Für den Dienstleistungsvertrag zwischen Endkunde und Anbieter bestimmt sich das anwendbare Recht gesondert nach:

  • den wirksam einbezogenen Anbieterbedingungen,
  • dem Sitz und Tätigkeitsgebiet des Anbieters,
  • dem gewöhnlichen Aufenthalt des Endkunden,
  • den anwendbaren zwingenden Kollisions- und Verbraucherschutzvorschriften.

35. Gerichtsstand

Für Streitigkeiten zwischen einem Verbraucher und RightSlot gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregeln.

Der Endkunde kann insbesondere die nach zwingendem Verbraucherrecht zuständigen Gerichte anrufen. Eine ausschließliche Zuständigkeit tschechischer Gerichte zulasten zwingender Verbrauchergerichtsstände wird nicht vereinbart.

Streitigkeiten aus der Anbieterleistung sind gegenüber dem Anbieter vor den jeweils zuständigen Gerichten geltend zu machen.


36. Außergerichtliche Streitbeilegung

36.1 Vorherige Kontaktaufnahme

Der Endkunde wird gebeten, sich vor Einleitung eines außergerichtlichen Verfahrens zunächst an:

  • den Anbieter bei Streitigkeiten über die Anbieterleistung oder
  • RightSlot bei Streitigkeiten über die Plattformleistung

zu wenden, damit eine direkte Klärung versucht werden kann.

36.2 Streitigkeiten mit RightSlot

Für außergerichtliche Verbraucherstreitigkeiten mit AutoFlow Robotics s.r.o. kann – soweit sachlich zuständig – die Tschechische Handelsinspektion als Stelle für alternative Streitbeilegung angerufen werden:

Česká obchodní inspekce / Czech Trade Inspection Authority
Informationen zur außergerichtlichen Streitbeilegung

Die gesetzlichen Voraussetzungen und Zuständigkeitsgrenzen der Schlichtungsstelle bleiben maßgeblich.

36.3 Streitigkeiten mit dem Anbieter

Für Streitigkeiten aus der Anbieterleistung ist die für den jeweiligen Anbieter und Leistungsbereich zuständige außergerichtliche Streitbeilegungsstelle maßgeblich.

Der Anbieter ist für die Bereitstellung seiner gesetzlich erforderlichen Streitbeilegungsinformationen verantwortlich.

36.4 Keine EU-ODR-Plattform

Die frühere Online-Streitbeilegungsplattform der Europäischen Union wurde eingestellt. Diese Bedingungen enthalten daher keinen Link zu der nicht mehr betriebenen ODR-Plattform.


37. Vertragssprache und Übersetzungen

Der Buchungsvorgang kann abhängig von der Storefront in mehreren Sprachen angeboten werden.

Maßgeblich ist grundsätzlich die Sprachfassung, die dem Endkunden beim Buchungsvorgang angezeigt und von ihm angenommen wurde.

Übersetzungen sollen inhaltlich gleichwertig sein. Zwingende gesetzliche Auslegungsregeln und Verbraucherrechte bleiben unberührt.


38. Schlussbestimmungen

38.1 Keine Einschränkung zwingender Rechte

Diese Bedingungen sind so auszulegen, dass zwingende Verbraucherrechte erhalten bleiben.

38.2 Teilunwirksamkeit

Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchsetzbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam.

An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.

38.3 Kein Verzicht

Unterlässt RightSlot vorübergehend die Durchsetzung eines Rechts, liegt darin kein Verzicht auf dieses oder andere Rechte.

38.4 Überschriften

Überschriften dienen ausschließlich der Übersicht und beeinflussen die Auslegung nicht.


39. Kontakt

Plattform- und Vertragsfragen

AutoFlow Robotics s.r.o.
Rohanské nábřeží 657/7

186 00 Praha 8

Tschechische Republik

E-Mail: info@autoflowrobotics.com

Datenschutzanfragen

E-Mail: data-protection@autoflowrobotics.com

Fragen zur Anbieterleistung

Für Fragen zur gebuchten Dienstleistung, zu Stornierungen, Erstattungen, Rechnungen oder Leistungsbeschwerden sind die in der jeweiligen Storefront oder Buchungsbestätigung genannten Kontaktdaten des Anbieters zu verwenden.


Ende der B2C-Kundennutzungsbedingungen